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Paranoia in Hollywood

Jan Jekal / Deutsch / 2026 / 400 Seiten

Santa Monica, Pacific Palisades oder Beverly Hills – das sind die klingenden Namen des kalifornischen Idylls, in dem sie Zuflucht gefunden haben: Filmemacher*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, die während der NS-Zeit aus Europa fliehen mussten. Doch noch während sie im beginnenden Weltkrieg ihren Beitrag aufseiten der Alliierten leisten, werden die Geflüchteten selbst zu Verdächtigen. Eben noch als Nazi-Gegner gefeiert, wird jetzt ihr Müll vom FBI durchsucht – der red scare macht aus Freigeistern feindliche Kommunisten. Das Land, das Zuflucht war, wandelt sich zum Ort der Repression und Verfolgung.

 

 

credits

Jahr 2026
Sprache Deutsch
Seiten 400
ISBN 978-3751821032
Autor*in Jan Jekal
Herausgeber*in Matthes & Seitz Berlin

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Jan Jekal

Jan Jekal, 1993 in Kiel geboren, ist freier Autor und Kulturjournalist. Er hat Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin studiert. Seine Texte zu Film und Musik sind unter anderem in der ZEIT und der Süddeutschen Zeitung erschienen. Zudem moderiert er den Popkultur-Podcast Rolling Stone Weekly. Paranoia in Hollywood, sein erstes Buch, wurde als Bestes Sachbuch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Jekal lebt in Berlin.

Moderation

Lea Wohl von Haselberg

Prof. Dr. Lea Wohl von Haselberg leitet das Zentrum Jüdischer Film & Audiovisuelles Erinnern an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und entwickelte dort das Memory Media Lab mit. Gemeinsam mit Bernd Buder ist sie Programmdirektorin des Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg. Ihre Forschung bewegt sich an der Schnittstelle von Medienwissenschaft und jüdischen Studien mit Fokus auf die Repräsentation jüdischer Themen in bundesrepublikanischen Diskursen.

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