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Female Lens
Weltpremiere

Sorry for the Genocide

Elmarie Kapunda, Lisa Ossenbrink, Theodora Shandé, Matteo Sant’Unione / Deutschland, Namibia, Botswana / 2026 / 83 Min.

Über ein Jahrhundert nach dem Genozid an den Ovaherero und Nama ringen Deutschland und Namibia bis heute um Erinnerung, Verantwortung und Gerechtigkeit. Das koloniale Erbe und seine Folgen wirken bis in die Gegenwart. Während politische Abkommen wie die Joint Declaration verhandelt werden, bleiben die Stimmen der Nachfahr*innen oft ungehört. Der Film rückt genau diese Perspektiven ins Zentrum, begleitet Betroffene, legt die Spannungen hinter diplomatischen Prozessen offen und stellt die drängende Frage, was gerechte Aufarbeitung und echte Versöhnung bedeuten können.

Q&A

03.06. / Bundesplatz-Kino
Theodora Shandé
Regisseurin
Theodora Shandé (\*1994) ist eine deutsche Filmemacherin mit Fokus auf mutige, gesellschaftlich relevante Stoffe. Nach zahlreichen kommerziellen Projekten mit ihrer 2021 gegründeten Firma Wave In Motion GmbH wandte sie sich dem Dokumentarfilm zu. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten langen Dokumentarfilm „Sorry for the Genocide“ (Koproduktion mit cineMars) und an einer Kurzdoku über Wilderei in Südafrika. Sie ist zweifache Stipendiatin des Mediengründerzentrums NRW.
Lisa Ossenbrink
Regisseurin
Anne Schroeter
ECCHR
Anne Schroeter studierte Völkerrecht und Politikwissenschaften. Sie arbeitete bei Case Matrix Network, Syrian Archive, dem ECCHR und anderen NGOs als Analystin zu Verantwortung für Völkerstraftaten, Auswertung von Beweismitteln und Übergangsjustiz. Seit Juli 2020 betreut sie beim ECCHR die Kollaboration mit Forensic Architecture zu deutschen Kolonialverbrechen in Namibia und die andauernden Auswirkungen des Völkermords und neo-koloniale Kontinuitäten.
Johanna Lober
Berghof Foundation
Johanna Lober ist bei der Berghof Foundation und berät den Global Learning Hub for Transitional Justice and Reconciliation, der den Austausch zu Themen der Vergangenheitsbewältigung und Versöhnung stärkt. Sie hat Geschichts- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Erfurt studiert und einen LL.M. in Internationalem Recht und Menschenrechten der Universität Essex erworben.

Trailer

credits

Jahr 2026
Produktionsländer Deutschland, Namibia, Botswana
Länge 83 min
FSK Keine Bewertung
Sprachen Englisch, Nama, Setswana, Otjiherero, Khoekhoegowab
Premiere Weltpremiere
Regie Elmarie Kapunda, Lisa Ossenbrink, Theodora Shandé, Matteo Sant’Unione
Produzent*innen Theodora Shandé, Matteo Sant’Unione
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