Dokumentarisches Arbeiten in Kriegs- und Krisengebieten
29. 05. 2026, 16:00 @ Festivalzenter: Lounge 19
Eventsprache: Englisch
Was bedeutet es, in Regionen zu filmen, die von Krieg, Krise, Repression oder politischer Instabilität geprägt sind? In dieser praxisorientierten Session geht es um Dreharbeiten und Recherche in Hochrisikokontexten, in denen jede Entscheidung logistische, ethische und persönliche Konsequenzen haben kann. Von Sicherheitsplanung und rechtlichen Fragen über Notfallprotokolle, Kommunikationswege und verlässliche lokale Netzwerke bis hin zur Vorbereitung vor Ort stehen die Voraussetzungen im Fokus, die geschaffen werden müssen, bevor Dreharbeiten überhaupt beginnen können. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Verantwortung gegenüber Teams, Protagonist*innen, Fixer*innen und Partner*innen sowie auf die psychische Belastung, die mit der Arbeit in Krisenkontexten verbunden ist.
Die Session verbindet fachlichen Input, praxisnahe Einblicke und offenen Austausch.
Anhand konkreter Erfahrungen aus Produktionszusammenhängen erhalten die Teilnehmenden Einblicke in Methoden der Vorbereitung, Instrumente der Risikobewertung und Prozesse der Entscheidungsfindung in unsicheren Situationen. Sie bietet Raum für Fragen, Fallbeispiele und gemeinsame Reflexion darüber, wie man sich verantwortungsvoll vorbereitet, auf schnelle Veränderungen reagiert und auch unter instabilen Bedingungen professionell und umsichtig arbeiten kann.
Festivalzenter: Lounge 19
10785 Berlin
Alle Locations werden demnächst veröffentlicht.