UNAI
Japan / 2026 / 106 Min.
2016 erfahren die Menschen auf Okinawa, dass ihr Leitungswasser mit PFAS verseucht ist. Die giftigen Chemikalien stammen von US-Militärbasen auf der Insel. Rund 450.000 Menschen sind betroffen. Weder die japanischen noch die US-Behörden wollen der Sache nachgehen.
Yumi Nakasone ist Hausfrau und Mutter. Ohne es zu wissen, hat sie ihrem Baby vergiftetes Wasser gegeben. Sie beschließt zu handeln: Sie kandidiert für ein lokales Amt, gewinnt und trägt ihren Kampf bis vor die Vereinten Nationen. Ihre Geschichte ist keine Ausnahme. Sie steht für viele andere.
UNAI verbindet Okinawa mit ähnlichen PFAS-Krisen in den USA und Italien und zeichnet aus nahen, persönlichen Geschichten ein globales Bild. Ein Film über Mütter, die Verantwortung einfordern, und über ein langsames, unsichtbares Gift, das sich erst zeigt, wenn es längst im eigenen Körper ist.
Tickets
20.10. · 13:00
credits
| Jahr | 2026 |
|---|---|
| Produktionsland | Japan |
| Länge | 106 min |
| Premiere | Weltpremiere |
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20.10. · 13:00