Wenn Bilder fehlen: KI im Dokumentarfilm
29. 05. 2026, 15:30 @ Festivalzentrum: Atrium Tower
Eventsprache: Englisch
Was tun, wenn es keine Bilder gibt?
Diese Session untersucht, wie KI eingesetzt werden kann, um dokumentarische Geschichten zu visualisieren – von der Rekonstruktion vergangener Ereignisse bis hin zur Darstellung unzugänglicher oder unsichtbarer Realitäten. Im Fokus stehen praktische Tools und Methoden, mit denen sich Szenen, Atmosphären und narrative Räume entwickeln lassen, ohne auf klassisches Archivmaterial zurückzugreifen. Anhand von Fallbeispielen und im gemeinsamen Austausch wird beleuchtet, wie sich KI-gestützte Visualisierungen in dokumentarisches Erzählen integrieren lassen – und welche ästhetischen sowie ethischen Fragen sich dabei stellen.
Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in Workflows, Tools und kreative Strategien, die sie für ihre eigenen Projekte nutzen können. Im Anschluss an die Session teilen sich die Teilnehmenden in zwei parallele Gruppen auf: Ein praxisorientierter Workshopuntersucht, wie sich Bilder und Klang erzeugen, gestalten und neu denken lassen – ohne dabei ihre emotionale Wahrhaftigkeit zu verlieren. Parallel dazu widmet sich eine zweite, diskursive Session den rechtlichen und ethischen Fragestellungen rund um KI-generierte Bilder im dokumentarischen Kontext.
Program Info
KI im Dokumentarfilm
Gast
Silke Botsch
Moderation
Valentin Thurn
Festivalzentrum: Atrium Tower
10785 Berlin