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Stories of Freedom 2026: Sechs ausgezeichnete Filme über Menschen, die sich nicht mit dem Unrecht abfinden. Am 11. November sind sie im Colosseum Berlin zu sehen – bei freiem Eintritt.
In Amsterdam sitzt eine Frau vor ihrem Laptop und schickt einem Mann, den sie für einen Kriegsverbrecher hält, eine Freundschaftsanfrage. Auf Okinawa füllt eine junge Mutter das Fläschchen ihres Babys mit Leitungswasser. Erst später erfährt sie, was darin enthalten war. In Teheran wartet eine Klavierlehrerin auf ihre jüngere Schwester, die von einer Protestnacht nicht zurückkehrt.
Drei Frauen, drei Kontinente, drei Geschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Und doch verbindet sie etwas: Sie weigern sich, hinzunehmen, was geschehen ist. Sie stellen Fragen, suchen nach Antworten und bringen damit Dinge in Bewegung.
Am 11. November 2026 kommen ihre Geschichten ins Colosseum Berlin. Stories of Freedom, der Filmpreis und Filmtag im Rahmen der Berlin Freedom Week, zeichnet sechs internationale Filme aus, die von Mut, Widerstand und dem Kampf um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte erzählen.
Die ausgezeichneten Filme führen von den Protesten in Belarus über die Frontlinien der Ukraine bis ins ölverseuchte Nigerdelta. Sie zeigen Menschen, die sich gegen staatliche Gewalt, Umweltzerstörung und gesellschaftliche Ausgrenzung zur Wehr setzen – und dabei oft mehr riskieren als ihre eigene Sicherheit.
Zu jeder Auszeichnung gehört eine Filmvorführung. Gespräche mit Filmschaffenden, Protagonist und Expert eröffnen Raum für Fragen und unterschiedliche Perspektiven. Der Eintritt ist frei.
Am Mittwoch, 11. November 2026, werden alle sechs Gewinnerfilme im Colosseum Berlin, Schönhauser Allee 123, ausgezeichnet und gezeigt. Die Vorführungen laden dazu ein, Menschen und Geschichten kennenzulernen, die in den täglichen Nachrichten oft nur am Rande vorkommen.
Bereits um 14:30 Uhr eröffnet die Sondervorführung The Spies Among Us den Filmtag. Die Dokumentation untersucht die Überwachungsmethoden der DDR-Staatssicherheit und führt mitten in die Geschichte eines Staates, der seine Bürger systematisch kontrollierte. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.
Der Eintritt zu allen Vorführungen ist kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, empfehlen wir, vorab ein Ticket zu reservieren.
Stories of Freedom wurde initiiert von Startlounge und The Good Media Network und findet im Rahmen der Berlin Freedom Week mit Unterstützung der Senatskanzlei Berlin und der Berliner Sparkasse im Colosseum Berlin statt, in Partnerschaft mit Meine Schönhauser Allee. Die Berlin Freedom Week ist eine gemeinsame Initiative der Berlin Freedom Society e. V., des World Liberty Congress, der Robert-Havemann-Gesellschaft, der Axel Springer Freedom Foundation und visitBerlin.