
© Film still Omega Wants to Dance
Der Film "Omega wants to Dance" begleitet Menschen auf der ganzen Welt und fragt: Was bewegt uns wirklich?
Andere denken beim Tanz an Clubs, schwitzende Körper, Techno. Ich denke ich an meine Familie. Ich sehe ihre lachenden Gesichter vor mir, wie sie im Takt der Musik wippen. Jede*r von uns hat einen so eigenen Tanzstil, dass wir durch wenige Bewegungen uns alle gegenseitig imitieren können.
An Weihnachten tanzen wir manchmal im Wohnzimmer zu persischer Musik, an Ostern läuft zu später Stunde oft ein wilder Mix aus alten und neuen Popsongs. Egal welcher Song läuft, ob man den Text kann oder nicht: Alle singen mit. An guten Abenden stehen wir irgendwann alle um den Esstisch und tanzen. Ich liebe diese Abende.
Jede*r von uns hat eine Assoziation, eine Beziehung, ein Gefühl zu Tanz und Musik. Persönlich, gesellschaftlich, kulturell. Darum, was Tanz ist und was er mit uns macht, geht es in Omega wants to Dance.
Seit jeher nutzen Menschen Tanz, um sich auszudrücken und ein Gefühl von Gemeinschaft zu erfahren. Der Film begleitet Menschen in Asien, Europa, Nord- und Lateinamerika und zeigt, wie Bewegung in unterschiedlichen kulturellen Kontexten Identität, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Wandel sichtbar macht.
Persönliche Erfahrungen und kulturelle Perspektiven verdeutlichen, wie Tanz als Mittel der Verbindung und Kommunikation genutzt wird und eröffnen einen Blick auf körperliche, emotionale und soziale Dimensionen des Menschseins.
Der Film zeigt in Interviews mit unterschiedlichsten Menschen und durch Bilder von unterschiedlichsten Orten, wie vielfältig Tanz ist. Er lässt uns eintauschen in die Geschichte von Tanz.
Einer der Protagonisten, die Berliner Stilikone und Technoliebhaber Günther Krabbenhöft, erzählt uns hier im Video etwas über den Film und seine Leidenschaft fürs Tanzen.
Die Deutschlandpremiere von Omega wants to Dance seht ihr am 1. Juni im Fitzroy. Das Fitzroy unter den S-Bahnbögen ist das ideale Ambiente für einen wunderbaren Filmabend mit Drinks und Musik nach dem Screening.
Nach dem Film gibt es außerdem ein Gespräch mit Günther Krabbenhöft, Regisseur Ramon Tort und Naciye Stein.